Baubiologie

 

 

 

 

 

Wir Menschen verbringen heute ca. 80 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen.

Deshalb  haben Materialien und Techniken, die beim Bauen, Renovieren und Einrichten verwendet werden, entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Die Baubiologie ist ein ganzheitliches Konzept. Sie befasst sich mit der professionellen Erkennung, Minimierung und Vermeidung kritischer Umwelteinflüsse in Gebäuden und am Arbeitsplatz.

Ziel ist es, die Quellen von Auffälligkeiten identifizieren,  lokalisieren und einschätzen zu können, um ein möglichst unbelastetes und naturnahes Lebensumfeld zu schaffen. Das gilt besonders für schutzbedürftige Personen wie Schwangere, Säuglinge, Kinder, alte Menschen, chronisch Kranke, Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Krebspatienten. 


 

 

 Jede Risikoreduzierung ist anzustreben. 
Maßstab ist die Natur.  

Die Umweltverschmutzung durch technische Felder und Strahlung (Elektrosmog) geht von elektrischen Anlagen, Geräten, Hochspannungsleitungen, Bahnlinien und Funkstationen aus. Jeder lebende Organismus ist elektrisch leitfähig. Die Zellen unseres Körpers verständigen sich über chemische Botenstoffe und elektrische Signale. Äußere Störfelder überlagern die körpereigene Kommunikation. Eine zu starke oder zu lange Elektrosmogbelastung kann deshalb zu verschiedenen Krankheiten wie z.B.  Schlafstörungen, ständiger Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwindel, Depression, Gedächtnisverlust, Beeinträchtigung von Hormon- und Nervensystem, Blut- und/oder Erbgutveränderungen, oder gar Hirntumoren und Krebs führen.   Aus den genannten Gründen sollte es unser Ziel sein,  Elektrosmog dort zu reduzieren, wo er am häufigsten anzutreffen und am einfachsten zu beseitigen ist, nämlich in den eigenen vier Wänden.  „Es werden heute weitgehend naturfremde, synthetisch hergestellte Bau- und Werkstoffe verwendet; zusammen mit der modernen Bauweise, der Wohnungseinrichtung und den Installationen führen sie zu einer ganz neuen Situation. Diesem rasch veränderten Wohnmilieu konnte sich der Mensch nicht anpassen (er kann es nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auch in vielen Generationen nicht!). Die Zunahme der künstlichen sowie natürlichen Strahlung kann zurückgeführt werden z.B. auf die stetige Zerstörung der stratosphärischen Ozonschicht (UV-Strahlung), die Verbreitung von Sendeanlagen, Mobilfunk usw. (hochfrequente Wellen), die unachtsame Nutzung der Elektrizität (niederfrequente Wechselfelder), der großflächige und vielseitige Einsatz von Synthetikmaterialien  (Elektrostatik), die Verwendung magnetischer Metalle (Magnetostatik), und die Anreicherung künstlicher und natürlicher ionisierender Strahlung (Radioaktivität) im unmittelbaren Lebensumfeld.Die Risiken lassen sich in der Regel erkennen, bewerten und mit relativ wenig Aufwand reduzieren oder sogar beseitigen, ohne auf z.B. elektrische Geräte, Strom, Luxus und Bequemlichkeit verzichten zu müssen.“  

(Institut für Baubiologie+Ökologie IBN)